(Last updated: 2010-03-05) This article is in English because it’s more practical that way. I thought now that I’ve finally managed setting this up, I’d share it with the rest of the world, most of which doesn’t speak German. Fortfahren ›IPA under Ubuntu with UIM‹ zu lesen
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I had to write this book review as a homework assignment over the Christmas break for my »General Writing I« class at university. I found it worth sharing, as I received an A grade for it. Corrections by my teacher are included. Fortfahren ›Book Review‹ zu lesen
Als ich heute Nachmittag von der Uni nach Hause kam, habe ich mit Freuden festgestellt, dass mein BAföG-Bescheid gekommen ist. Eine Sorge weniger also: Für Miete und Lebensmittel ist damit gesorgt. Ich muss glücklicherweise nur die Hälfte des Geldes zurückzahlen.
Außerdem bin ich zum ersten Mal seit Jahren wieder an einer Stelle, wo ich englische Grammatik lernen muss, um meinen Notendurchschnitt halten zu können. Das Problem heißt aspect – die vertrackte Angelegenheit des perfect und des progressive. Diese beiden Formen habe ich bisher meist nur aus dem Bauch heraus angewendet, was selten zu Problemen geführt hat. Ein Bauchgefühl reicht jedoch auf universitärem Niveau natürlich nicht mehr, besonders nicht, wenn man in Übungen explizit mit feinen, aber wichtigen Bedeutungsunterschieden konfrontiert wird und entsetzt darüber ist, dass man die Hälfte falsch hat. Leider kann man meiner Meinung nach die Benutzung der Aspekte nicht vollständig auswendig lernen. Es gehört Sprachgefühl dazu, das man sich als Lernender durch Übung aneignen muss. Sicher ist es einfach zu sagen, dass eine perfect-Form immer dann verwendet wird, wenn eine Handlung nicht abgeschlossen ist oder noch immer eine Relevanz in Verbindung mit dem Gesagten hat, und dass das progressive die andauernde Handlung betont. Mit dazu kommt allerdings noch eine Art gefühlsmäßige Einstellung des Sprechers zum Gesagten, zum Beispiel:
You’re being friendly.
You’re friendly.
Beide Sätze könnte man im Deutschen einfach mit »Du bist freundlich« übersetzen. Der erste Satz betont aber wegen der Verwendung des progressive, dass dies eine Handlung ist, die zwar andauert, aber doch endlich ist, im Gegensatz zum zweiten Satz, in dem dieselbe Aussage die Form einer gewohnheitsmäßigen Handlung hat, also allgemeingültig ist. Satz 1 fügt dem Gesagten also eine nicht unbedeutende Spur Sarkasmus hinzu. Und wenn dann noch beide aspects kombiniert werden, kann es erst richtig verwirrend werden, einfach deswegen, weil das Deutsche diese Unterscheidungen in dieser Form nicht macht. Und dann wäre da noch die Unterscheidung in formal und informal language: Zum Beispiel wäre es unfreundlich »I thought of you today« zu sagen, wenn man gerade mit dieser Person eine Konversation hat und sie zufällig mit einem gut befreundet ist, man also on personal terms ist. Stattdessen wäre es angebrachter, das present perfect progressive zu benutzen: »I’ve been thinking of you today.« Kleine Dinge, auf die man in der Schule nicht unbedingt hingewiesen wird. Spoiler ▼
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